Mandatshoheit beim Rechtsanwalt

Die Mandatshoheit liegt alleine beim Versicherten. Er ist Mandant des Anwalts. Nur er ist befugt, dem Anwalt Weisungen zu erteilen. Entsprechend ist nur er berechtigt zu entscheiden, ob ein Prozess angehoben, ein Rechtsmittel ergriffen, Verhandlungen mit der Gegenpartei geführt werden oder ein Vergleich geschlossen wird.

Der Rechtsschutzversicherer darf nicht auf diese Entscheide Einfluss nehmen.

Der Rechtsschutzversicherte hat aufgrund des VVG und des Versicherungsvertrages zu beachten:

  • Mitwirkungspflicht
  • Schadensminderungspflicht.

Eine Missachtung der Mitwirkungs- und Schadensminderungsobliegenheit berechtigt den Rechtsschutzversicherer zu einer Leistungskürzung.

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